MaxDiff-Analyse - worauf Sie achten sollten
Sind Sie auf der Suche nach einem erfahrenen Partner für die technische Umsetzung Ihrer MaxDiff-Studie (Best-Worst Scaling)?Schön, dass Sie uns gefunden haben. Wir können das!
Wir realisieren Ihre MaxDiff-Analyse
Bei der MaxDiff-Analyse (Maximum Difference Scaling) wählen Teilnehmer aus einer Gruppe von Items jeweils das wichtigste und das unwichtigste aus. Durch die erzwungene Differenzierung entsteht eine präzise, verzerrungsfreie Präferenzrangfolge.

Vertrauen Sie auf über 20 Jahre Erfahrung! Wir setzen Ihre MaxDiff-Befragung nach Ihren Vorgaben um und beraten Sie gerne bei der Konzeption:
- Unser Know How aus hunderten von Umfrageprojekten sichert Ihnen einen reibungslosen Ablauf!
- Selbstverständlich wird Ihr Fragebogen in Ihrem Corporate Design gestaltet!
- Wir helfen Ihnen auch bei zeitkritischen und anspruchsvollen Projekten.
- Wir bieten ein Komplettpaket zum Festpreis für professionelle Ansprüche.
MaxDiff-Analyse
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Individuelles Angebot anfragen »Wie funktioniert eine MaxDiff-Analyse?
Die MaxDiff-Analyse (auch Best-Worst Scaling oder Maximum Difference Scaling) basiert auf einem experimentellen Design, bei dem Teilnehmer wiederholt Auswahlentscheidungen treffen. Der typische Ablauf:
- Items definieren: Sie legen die zu bewertenden Items fest - z. B. Produkteigenschaften, Markenwerte, Service-Aspekte oder Kaufkriterien. Typisch sind 10 bis 25 Items.
- Experimentelles Design erstellen: Die Items werden nach statistischen Regeln in Auswahlsets gruppiert (typischerweise 4-5 Items pro Set). Jedes Item erscheint gleich häufig über alle Sets.
- Befragung durchführen: Pro Auswahlset wählen die Teilnehmer das beste (wichtigste/bevorzugteste) und das schlechteste (unwichtigste/am wenigsten bevorzugte) Item.
- Präferenzwerte berechnen: Aus den Best-Worst-Entscheidungen werden per statistischer Analyse (z. B. hierarchisch-bayesianische Schätzung) individuelle Nutzenwerte für jedes Item berechnet.
- Ergebnisse interpretieren: Die Nutzenwerte ergeben eine klare Präferenzrangfolge - skalenfrei, ohne Deckeneffekte und mit hoher Differenzierung zwischen den Items.
Vorteile der MaxDiff-Methode
MaxDiff gilt als eine der zuverlässigsten Methoden zur Präferenzmessung in der Marktforschung. Die wichtigsten Vorteile:
- Keine Skalierungsverzerrung: Anders als bei Likert-Skalen gibt es keinen Ceiling-Effekt. Befragte können nicht alle Items gleich hoch bewerten - die erzwungene Auswahl liefert eine echte Differenzierung.
- Einfach für Teilnehmer: Die Aufgabe „Wählen Sie das Beste und das Schlechteste“ ist intuitiv verständlich - unabhängig von Bildungsgrad oder kulturellem Hintergrund.
- Klare Priorisierung: Die Ergebnisse liefern eine eindeutige Rangfolge auf einer Verhältnisskala. Sie sehen nicht nur die Reihenfolge, sondern auch die relativen Abstände zwischen den Items.
- Kulturell robust: Da keine numerischen Skalen verwendet werden, entfallen kulturelle Unterschiede im Antwortverhalten (Response Styles) - ideal für internationale Studien.
- Flexibel einsetzbar: Von Produktentwicklung und Markenforschung über Preisforschung bis hin zu HR und Employer Branding - MaxDiff eignet sich für jede Fragestellung, bei der Items priorisiert werden sollen.
Ablauf eines MaxDiff-Projekts mit Exavo
Als technischer Partner übernehmen wir die Programmierung und das Hosting Ihrer MaxDiff-Studie. Sie liefern die Items und Fragestellung - wir liefern die Umsetzung:
- Briefing: Sie übermitteln uns die Item-Liste und die gewünschte Fragestellung. Wir beraten Sie bei der optimalen Anzahl von Items und Sets.
- Design & Programmierung: Wir erstellen ein balanciertes experimentelles Design (Balanced Incomplete Block Design) und setzen die Befragung im Exavo SurveyStudio um - inklusive Corporate-Design-Anpassung.
- Testlauf: Sie erhalten einen Testlink zur Qualitätssicherung. Änderungen setzen wir zeitnah um.
- Feldphase: Wir hosten die Befragung auf unseren deutschen Servern. Technischer Support während der gesamten Laufzeit.
- Datenexport: Sie erhalten Rohdaten, berechnete Nutzenwerte und bei Bedarf Unterstützung bei der Auswertung.
MaxDiff vs. Conjoint-Analyse vs. Likert-Skala
Die richtige Methode hängt von Ihrer Fragestellung ab. Ein Vergleich der drei gängigsten Ansätze:
- MaxDiff (Best-Worst Scaling): Ideal zur Priorisierung einzelner Items - z. B. „Welche Produkteigenschaften sind am wichtigsten?“ Liefert eine klare Rangfolge mit relativen Abständen.
- Choice Based Conjoint (CBC): Ideal zur Optimierung von Produktkonfigurationen - z. B. „Welche Kombination aus Preis, Marke und Ausstattung wird bevorzugt?“ Bewertet mehrere Attribute gleichzeitig im Trade-off.
- Likert-Skala / Rating: Einfach und schnell, aber anfällig für Deckeneffekte (alle Items werden ähnlich bewertet) und kulturelle Verzerrungen. Oft unzureichend, wenn eine klare Differenzierung benötigt wird.
Fazit: MaxDiff und Conjoint ergänzen sich. MaxDiff klärt welche Eigenschaften wichtig sind, Conjoint klärt wie sie optimal kombiniert werden.
Typische Anwendungsfälle
- Welche Produkteigenschaften sind für die Kaufentscheidung am wichtigsten?
- Welche Markenbotschaften oder Claims resonieren am stärksten mit der Zielgruppe?
- Welche Service-Aspekte treiben die Kundenzufriedenheit?
- Welche Benefits sind für Mitarbeiter bei der Arbeitgeberwahl am relevantesten?
- Welche Verpackungsmerkmale oder Design-Elemente werden bevorzugt?
- Welche Features sollten in der nächsten Produktversion priorisiert werden?
Wann ist eine MaxDiff-Analyse sinnvoll?
Eine MaxDiff-Analyse eignet sich besonders, wenn:
- Sie eine klare Prioritätenreihenfolge aus einer längeren Liste von Items benötigen
- Einfache Bewertungsskalen keine ausreichende Differenzierung liefern
- Die Studie international durchgeführt wird und kulturelle Skalierungsunterschiede vermieden werden sollen
- Sie wissen möchten, wie viel wichtiger ein Item im Vergleich zu einem anderen ist (nicht nur die Reihenfolge)
- Sie 10 bis 25 Items haben, die von der Zielgruppe bewertet werden sollen
Weniger geeignet ist MaxDiff, wenn Sie weniger als 8 Items haben (direkte Rangfolge reicht aus) oder wenn es um die Bewertung vollständiger Produktkonzepte mit mehreren Attributen geht (dann ist Conjoint die bessere Wahl).
Best Practices für Ihre MaxDiff-Studie
Für aussagekräftige Ergebnisse empfehlen wir folgende Richtlinien:
- Item-Anzahl: 10 bis 25 Items. Weniger als 8 erfordert kein MaxDiff, mehr als 30 überfordert die Teilnehmer.
- Items pro Set: 4 bis 5 Items pro Auswahlset sind optimal. Mehr Items pro Set erhöhen die kognitive Belastung.
- Setanzahl: Jeder Teilnehmer sollte 10 bis 15 Auswahlsets sehen. Das Balancierte Design stellt sicher, dass jedes Item gleich häufig erscheint.
- Item-Formulierung: Alle Items sollten auf dem gleichen Abstraktionsniveau formuliert sein - keine Mischung aus konkreten Features und abstrakten Konzepten.
- Stichprobe: Ab 200 Befragten sind zuverlässige Gesamt- und Subgruppenauswertungen möglich.
Auswertung & Interpretation der Ergebnisse
Neben der technischen Umsetzung Ihrer MaxDiff-Befragung unterstützen wir Sie auch bei der Analyse und Interpretation der erhobenen Daten:
- Count-Analyse: Die einfachste Auswertung - zählt, wie oft jedes Item als „Best“ bzw. „Worst“ gewählt wurde. Liefert einen schnellen Überblick über die Präferenzrangfolge.
- HB-Schätzung: Per hierarchisch-bayesianischer Analyse werden individuelle Nutzenwerte (Utility Scores) für jedes Item und jeden Befragten berechnet - die Grundlage für Segmentierungen und detaillierte Subgruppenvergleiche.
- Probability Scaling: Die Nutzenwerte werden in Wahrscheinlichkeiten umgerechnet, die sich auf 100% summieren - intuitiv interpretierbar für Studienberichte und Präsentationen.
- Segmentierung: Über Latent-Class-Analysen oder Clusterverfahren lassen sich Präferenzgruppen identifizieren - z. B. preissensitive vs. qualitätsorientierte Segmente.
So erhalten Sie auswertungsfertige Ergebnisse, die Sie direkt in Ihre Studienberichte und Präsentationen übernehmen können.
Häufig gestellte Fragen zur MaxDiff-Analyse
Was ist eine MaxDiff-Analyse?
Die MaxDiff-Analyse (auch Best-Worst Scaling oder Maximum Difference Scaling) ist eine Befragungsmethode, bei der Teilnehmer aus einer Gruppe von Items jeweils das beste und das schlechteste auswählen. Daraus ergeben sich skalenfreie Präferenzwerte, die eine klare Rangfolge ermöglichen.
Was ist der Unterschied zwischen MaxDiff und Conjoint?
MaxDiff misst die relative Wichtigkeit einzelner Items (z. B. Produkteigenschaften, Markenbotschaften). Conjoint hingegen bewertet vollständige Produktkonzepte mit mehreren Attributen gleichzeitig. MaxDiff eignet sich zur Priorisierung, Conjoint zur Konfigurationsoptimierung.
Wie viele Items sollte eine MaxDiff-Befragung enthalten?
In der Praxis haben sich 10 bis 25 Items bewährt. Pro Auswahlset werden typischerweise 4 bis 5 Items gezeigt. Bei weniger als 8 Items ist MaxDiff oft nicht notwendig, bei mehr als 30 wird die Befragung für Teilnehmer zu lang.
Wie groß muss die Stichprobe bei einer MaxDiff-Analyse sein?
Für eine zuverlässige MaxDiff-Auswertung empfehlen sich mindestens 200 Befragte. Bei Subgruppenanalysen oder vielen Items kann eine größere Stichprobe sinnvoll sein.
Warum ist MaxDiff besser als eine Likert-Skala?
Bei Likert-Skalen neigen Befragte dazu, alle Items ähnlich hoch zu bewerten (Ceiling-Effekt). MaxDiff erzwingt eine Differenzierung: Durch die Best-Worst-Auswahl entsteht eine klare Rangfolge, die nicht durch Skalierungsverzerrungen verfälscht wird.
Was kostet eine MaxDiff-Befragung?
Bei Exavo beginnt das Full-Service-Paket für eine MaxDiff-Analyse ab 498 Euro. Darin enthalten sind Programmierung, experimentelles Design, Hosting und Datenexport.
Können MaxDiff-Befragungen auf Smartphones durchgeführt werden?
Ja. Unsere MaxDiff-Befragungen sind vollständig responsiv und können auf Smartphones, Tablets und Desktop-Geräten ausgefüllt werden.
Weitere Marktforschungs-Methoden
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Kontaktieren Sie uns >Eine zuverlässige Präferenzmessung erfordert ein sauberes experimentelles Design und eine korrekte statistische Auswertung. Als Ihr technischer Partner übernehmen wir beides - von der Item-Rotation bis zur HB-Schätzung. Profitieren Sie von unserer Erfahrung mit der Umfrage Software.
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